Typische Suchmaschinenansicht
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Wer möchte, dass seine Website oder sein Blog bei Google gefunden wird, kommt um Search Engine Optimization, kurz SEO, nicht herum. Doch gibt es immer neue Empfehlungen, wie SEO am besten gelingt. Insbesondere nach Google-Updates kann sich die interne Funktionsweise der Suchmaschine ändern. Hier erfahren Sie, welche SEO-Tools helfen, von Google besser gerankt zu werden. Welche wichtigen SEO-Basics dürfen auf keinen Fall fehlen? Welche aktuellen SEO-Trends werden auch in Zukunft wichtig sein?

Welche SEO-Basics Sie nicht vernachlässigen dürfen

Die Website sollte aufgeräumt sein, weniger wichtiger Content gelöscht werden. Technisches SEO wie Ladegeschwindigkeit oder Usability stellt eine optimale Grundlage dar. Es ist empfehlenswert, den Traffic und die Verweildauer der User zu messen und zu optimieren. Titel und Headline sind essenziell. Hier können Keywords Inhalte, wenn nötig, klarer machen. Bei allen Maßnahmen sollte der User immer im Fokus bleiben.

Wie sieht gelungenes Linkbuilding aus?

Linkbuilding bezeichnet die Erhöhung der Anzahl von Links, die auf die eigene Website verweisen – quasi eine Weiterempfehlung. Um in einer Nische Autorität und Meinungsführerschaft aufzubauen, sind Links enorm wichtig. Google wertet diese Backlinks als Indiz für die Relevanz einer Website zu einem bestimmten Themengebiet und rankt entsprechend höher. Allerdings sollte es sich wirklich um natürliche Links und nicht um gekaufte Verlinkungen handeln. Für diese straft Google Websites mit einem schlechteren Ranking ab.

Was gilt für langfristig wertvolle und saisonale Inhalte?

Sogenannter Evergreen-Content ist und bleibt immer relevant. Hier ist es nicht ratsam, eine Aktualisierung ausschließlich zum Selbstzweck beziehungsweise nur für Google durchzuführen. Content, der nur saisonal relevant ist, kann zur passenden Jahreszeit stärker intern verlinkt werden. Das gilt beispielsweise für das Thema „Grippe“.

Worauf kommt es bei der Auswahl der Ankertexte an?

Ankertext ist der sichtbare und klickbare Text einer Verlinkung. Er sollte den Inhalt der anklickbaren Zieladresse kurz beschreiben. Weit wichtiger als der tatsächliche Ankertext sind aber die hinterlegten Links. Die Links müssen relevant sein und in den Kontext passen.

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Welche URLs können gelöscht werden?

Google Analytics oder die Google Search Konsole zeigen an, welche Seiten im letzten halben Jahr oder im letzten Jahr gar nicht oder kaum besucht wurden. Wenn man viel Content hat, empfiehlt es sich, die Seiten mit wenig Traffic zu löschen. Man sollte vermeiden, mehrfach mit konkurrierenden Unterseiten der eigenen Website in den Google Suchergebnissen zu finden zu sein. Sonst läuft man Gefahr, dass Google nicht beurteilen kann, welche Seite relevanter ist. In diesem Fall sollte der Content lieber auf einer URL untergebracht werden.

Wie lang soll der Content sein?

Je länger desto besser? Darauf lautet die Antwort: Grundsätzlich ja. Wenn Inhalte da sind, macht es durchaus Sinn, lange Texte zu schreiben. Natürlich kommt es hier auch immer auf das Thema an – einige sind von Natur aus erklärungsbedürftiger als andere.

Werden Voice Search und Visual Search an Relevanz gewinnen?

Es ist zwar einfacher, ein Bild oder Foto zu machen, als sachlich fundierte Sätze zu formulieren. Aber auf der anderen Seite ist Visual Search nur für mobile Endgeräte relevant und vor allem im B2B ist der Anteil an Desktop-Traffic immer noch deutlich höher als der Mobile-Traffic. Voice Search wird zukünftig wahrscheinlich in mehr Devices wie Autos, Kühlschränken oder Häusern integriert sein. Aber vor allem komplexere Inhalte und Kaufentscheidungen bedürfen intensiver Recherchen, die nur schwer mit der Stimme zu steuern sind.