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B2B-Webseiten sind weit mehr als „Visitenkarten“. Längst nutzen viele innovative Unternehmen ihre Webseiten als moderne Plattform für Marketing-Maßnahmen, die den Vertrieb unterstützen. Erfahren Sie in diesem Beitrag, wie Sie die perfekte Strategie entwickeln, um Ihre Unternehmenswebseite in ein erfolgreiches Marketingtool umzuwandeln.

Letztendlich geht es auch darum, Ihren Erfolg messbar zu machen. Am Ende des Textes verweisen wir auf ein Whitepaper der Vogel  Communications Group. Dieses erklärt nochmals alle empfohlenen Schritte anhand von Beispielen und gibt weiterführende Tipps.

Warum Unternehmen eine gelungene B2B-Webseite brauchen

Oft ist die Webseite die erste Anlaufstelle für potentielle Kunden. Selbst wenn Ihre Kunden vorher in einer Fachzeitschrift über Ihr Unternehmen gelesen haben, muss im Regelfall die Webseite überzeugen. Erst dann kommt es zum persönlichen Kontakt. Die amerikanische Marketing-Beratung DemandGen hat 2016 eine Umfrage durchgeführt, der zufolge 68 Prozent der Befragten „Web Search“ als ersten Informationsschritt angaben. Ziel: Die B2B-Webseite Ihres Unternehmens. Eine ansprechende Unternehmenswebseite kann, wenn es später soweit ist, verkaufsentscheidend sein. Das belegt eine Google-Studie aus dem Jahr 2015, nach der 57 Prozent des Kaufprozesses abgeschlossen sind, bevor der erste direkte Kontakt zum Anbieter zustande kommt.

Was eine gute B2B-Webseite ausmacht

Entscheider wie Einkäufer oder Fachkräfte suchen heutzutage autonom nach Lösungen für Ihre Anwendungen und Produkte. Typische Aufgabe des firmeneigenen B2B-Marketings ist die ansprechende Aufbereitung und Präsentation von Informationen über ihr Unternehmen. Eine Unternehmenswebseite hat aus Marketingsicht zwei Hauptziele: Ihre Seite muss in den ersten Sekunden  ein Image als Experte mit hoher Problemlösungskompetenz vermitteln. Dies erreichen Unternehmen durch die Kombination von emotionaler Ansprache und Fakten. Außerdem muss der Kunde motiviert werden, nach weiteren Informationen zu suchen. Diese weiterführende Suche befriedigen Unternehmen durch gut strukturierte und einfach auffindbare Inhalte auf ihrer Webseite.

Wie wird die Seite zum Vertriebskanal?

Die Marketingabteilung hat dafür gesorgt, da sich Ihr Unternehmen auf der B2B-Webseite bestmöglich präsentiert, der Kunde dort bequem alle gesuchten Informationen findet und Sie als kompetenten Problemlöser wahrnimmt. Dieses positive Image will Ihr Unternehmen nutzen. Das gelingt, indem Sie Leads generieren. Leads sind qualifizierte Daten des Kunden wie Namen, Firma, Funktion und Kontaktmöglichkeit, beispielsweise die Emailadresse. Der Kunde gibt diese Daten in ein in die Seite eingebettetes Formular ein. Damit er dies tut, sollten Sie einen Anreiz anschaffen.


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Mehrwert bieten durch Content Marketing

Klassische Anreize, auf einer Unternehmenswebseite die eigenen Kontaktdaten zu hinterlassen, sind hochwertige Inhalte. Dazu gehören wie Whitepaper und Anwenderberichte oder die Möglichkeit, an einem kostenlosen Webinar teilzunehmen. Eine ausführliche Erklärung finden Sie in unserem Blogartikel „Lead Generierung und Content Marketing. Ein Hinweis noch: Beachten Sie bei der Datenabfrage und -speicherung unbedingt die geltenden Datenschutzbestimmungen.

Conversions durch interaktive Einkaufsführer

Auch Interaktionsmöglichkeiten steigern die Zahl Ihrer Conversions. Conversions bezeichnendie Umwandlung von Webseitenbesuchern in Leads. Hierzu zählen beispielsweise Produktfinder, mit denen potentielle Kunden mit wenigen Klicks auf ihr Suchinteresse zugeschnittene, individualisierte Produktempfehlungen erhalten. Ein Musterbeispiel für KI im Marketing sind Chatbots, die anhand einiger kurzer Fragen ebenfalls Produkte oder Anwenderberichte vorschlagen. Interessenten müssen nicht das gesamte Sortiment durchscrollen, um zu finden, was sie suchen. Das häufig mit einer Conversion belohnt wird.

Erfolge messen und für den Vertrieb nutzen

Mit der Zahl der generierten Leads erhalten Unternehmen eine Kennzahl für den messbaren Erfolg Ihres Webseitenmarketings. Mit der Kombination aus personenbezogenen Daten und individuellen Produktinteressen geben Sie der Vertriebsabteilung Ihres Unternehmens viele wertvolle Informationen an die Hand. Der Vertrieb versucht im weiteren Kontakt, aus potentiellen Kunden zufriedene Kunden zu machen. Durch das erfolgreiche B2B-Webseitenmarketing haben Sie den Verkaufserfolg ideal vorbereitet.

About Thomas Spengler

Thomas Spengler ist Junior-PR-Berater/Technischer Redakteur für den Bereich Technologie mit Schwerpunkt Pharma.